BESTSELLER POSSIBLE – BIOGRAFIE IN ARBEIT

 

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Buchkonzept
ENGLISH TRANSLATION BELOW

Arbeitstitel: „Ein Kampf – Aufstieg und Ausstieg eines Neonazis“

Inhalt

Das Buch wird in der dritten Person die Geschichte von B. Ewald Althans erzählen. Er gilt bislang als einer der schillerndsten und bekanntesten Neonazis in Deutschland und wurde von den Medien lange Zeit als neuer Führer gehandelt, als Nachfolger des verstorbenen Michael Kühnen. Schon vor seiner Haft ist er jedoch ausgestiegen, was durch das Buch nun bekanntwerden soll. Es wird eine ungewöhnliche „Karriere“ in der rechten Szene schildern – mit Geschichten über die Verbindung zu Altnazis, über Parteien und Anführer, Hintermänner, Geldgeber und Sympathisanten. Althans, nach seinem „Coming-out“ inzwischen offen bisexuell, wird auch über die Phobien der Rechten erzählen und die Jagd auf heimliche Homosexuelle in den eigenen Reihen mit ihren peinlichen Szenen.
Roter Faden des Buches wird Althans‘ eigene Geschichte, gestützt unter anderem auf bislang unveröffentlichte Dokumente und Bilder aus seinem Archiv und angereichert mit Porträts von Funktionären und Parteien. Das erste Kapitel wird mit seiner Haftzeit beginnen, dem Ende der Karriere. Danach steigen wir mit einer Rolle rückwärts in die Chronologie ein.
Die einzelnen Kapitel

Vorwort

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1. Kapitel: Haft in Landsberg

28 Monate lang saß Althans bis April im Gefängnis, zuletzt in Landsberg, wo Adolf Hitler „Mein Kampf“ schrieb. Der Haupt-Haftgrund: Verbreitung der sogenannten Auschwitz-Lüge. Doch-in Wahrheit büßt der Staatsfeind für seine ganze Nazi-Karriere, und zwar anfangs unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen: Einzelhaft, keine Korrespondenz in fremden Sprachen wie Englisch. Er war zwar selber nie gewalttätig, aber die Justiz hält ihn für einen gefährlichen Anstifter, Verführer, Agitator, Redner.

2. Kapitel: Die Wut

Die Rolle rückwärts zum Anfang: Dort deutet nichts darauf hin, dass Althans mal einer der prominentesten Rechtsextremisten werden würde – im Gegenteil. Der Vater ist Regierungsrat, die Mutter Lehrerin, beide liberal, 68er. Trotz Beamtengehalt wollen sie immer noch unbedingt Ente fahren; abends wird bei Gebäck und Tee musiziert. Doch dann tut sich der Riss auf, und es zeigt sich zum ersten Mal ein Schema, das später immer wieder auftauchen wird: Althans reagiert massiv auf alles, was er als Unrecht und Unsauberkeit empfindet. Als er, wie er glaubt zu Unrecht sitzenbleibt, reißt er für mehrere Wochen aus, treibt sich in Kopenhagen herum, wird dort auch sexuell von mehreren Männern missbraucht. Er macht später mit bei der Aktion Sühnezeichen, beim Katastrophenschutz, doch immer stört ihn, was er für Unordnung hält: Es gibt schulfrei für Anti-Pershing-Demonstrationen, Lehrer lassen sich von Schülern duzen.

3. Kapitel: Die Neonazis

1977 lernt er eine Gruppe kennen, wo Ordnung herrscht: das sogenannte Korps Hohenstaufen. Die jungen Rechtsextremisten fahren mit Kübelwagen durch die Gegend, treiben Wehrsport im Wald, freuen sich an ihren Uniformen. Sie tummeln sich bei Veteranentreffen der HIAG, und Althans lernt einen späteren Gönner kennen, Hitlers Generalmajor Otto-Ernst Reiner. Der war gerade aus Afghanistan wiedergekommen und hatte zuvor unter anderem für Ägyptens Nasser gearbeitet. Reiner startet eine „Sammelbewegung“.
Althans hat ein Faible für Historie, doch als es in der Schule zum Dritten Reich kommt, fliegt er. Denn gestützt auf Gespräche mit alten Nazis beharrt er zum Beispiel darauf, dass das Massaker von Katyn nicht aufs Konto der Deutschen ging, sondern auf das der Sowjets – anders als es zu der Zeit noch im Geschichtsbuch steht. Spätestens jetzt gilt er als Neonazi.

4. Kapitel: Der Aufstieg

1981 putscht Althans im „Korps Hohenstaufen“, die Truppe spaltet sich, mit einem Freund und einem Teil der Mannschaft gründet Althans die „Nationale Jugend Deutschlands“. Er will eine rechte Intelligenzia, eine Elite aufstellen – meist im engen Verbund mit Altnazis. Er knüpft Kontakte zum „Deutschen Kulturwerk“ in München, einem Verband von unter anderem Künstlern und Juristen des Dritten Reiches. Die alten Herrschaften freuen sich über den Nachwuchs – und sie haben Geld. Besonders wichtig für Althans wird Willi Krämer, ehemaliger Sonderreferent Joseph Goebbels‘. Der einstige Reichsredner der NSDAP gibt dem Neonazi Rhetorik Unterricht.

5. Kapitel: Der Chef

Bald bekommt die Aktionsfront Nationaler Sozialisten (ANS) Wind von der offenbar gut laufenden „Nationalen Jugend“ und ihren vorteilhaften Kontakten. Die ANS ist damals die führende Neonazi-Gruppe, ihr Anführer Michael Kühnen (von Gesinnungsgenossen meistens nur „der Chef“ genannt), der recht unumstrittene Führer der deutschen Rechten. Als der mitreißende Redner Kühnen vor Althans‘ Kameraden auftritt, ist Althans hemmungslos begeistert. Er unterstellt seine Truppe der ANS. Es beginnt das, was Neonazis für eine gute Zeit halten: Schlägereien mit Autonomen, gar Schießereien, Kämpfe mit der Polizei, Aufmärsche.

6. Kapitel: Das Verbot

1983 wird die ANS verboten, Kühnen flüchtet ins Ausland, Althans beschafft ihm Geld und das Fluchtauto. Er wird zum ersten Mal festgenommen. Doch das Verbot stärkt die „Bewegung“, die Zahl der Kader verdreifacht sich, neue Parteien werden gegründet, potentielle Kühnen-Nachfolger scharren in den Startlöchern.

7. Kapitel: Hitlers Getreue

Althans besinnt sich auf seine Stärken: Ideologie, Schulung und die alten Nazis. Er baut sich einen Kreis von Förderern auf. Dazu gehört etwa ein Mann, den Althans schon länger kennt: Professor Werner Georg Haverbeck, ehemals Vertrauter des Anthroposophen Rudolf Steiner, sowie drei aktive Professoren der Münchner Uni. Althans trifft sich auch mit Mitgliedern des sogenannten „Obersalzbergclans“: den Überlebenden der Familien Todt, Himmler, dazu gehört auch des Führers Pilot Baur.

8. Kapitel: Der neue Verein

Gestützt auf seine Förderer gründet Althans nun seinen neuen Verein unter dem unverdächtigen Namen „Deutsches Jugend-Bildungswerk“. Die Idee dahinter stammt vom ehemaligen Goebbels-Referenten Krämer, der eine „geistige Gleichschaltung“ der „Bewegung“ anregt: Althans will eine kleine Truppe gut geschulter Agitatoren kontrollieren, die gleichzeitig Mitglieder in anderen Parteien sein sollen. Denn denen fehlen ganz entschieden Rechtsextremisten, die halbwegs geradeaus denken können. So erhofft Althans sich mehr Einfluss als mit Gründung noch einer Partei in der Szene, die eh schon immer weiter zersplittert. Und seine Leute können sich auch sorgenfrei einsetzen, denn Althans organisiert Patenschaften rechte Sympathisanten unterstützen einzelne von Althans‘ Abgesandten, eine Art braunes Bafög. Zu den Förderern gehörten Versicherungsmanager, Ärzte, Industrielle u.v.a..

9. Kapitel: Die schwulen Führer

1986 stecken die Parteien mehrere harte Schläge weg. Zum einen schleust der Verfassungsschutz V-Leute ein, die auch zu Gewalttaten anstiften. Die Haupt-Katastrophe aber beginnt auf dem sogenannten europäischen Führer-Thing: Der Neonazi-Funktionär Thomas Brehl wird beim Oralverkehr mit einem Kameraden erwischt. Es fängt die sogenannte „Schwulen-Debatte“ an, die in Wahrheit eher eine Hatz wird. Ihr fallen diverse Köpfe zum Opfer, etwa die Führer in Frankreich, Holland und England. „Überall gingen sie hoch“, sagt Althans, der selber damals noch alle Schwulen für Perverse hielt.

10. Kapitel: Die Spaltung

Dann erscheint auch noch ein Buch von Michael Kühnen, der unter Berufung etwa auf Sparta Homosexualität rechtfertigt. Die „Bewegung“ bricht vollends auseinander, vom Zentralorgan „Neue Front“ erscheinen nun auf einmal regelmäßig zwei Versionen. Im Chaos blicken auch die Medien nicht mehr durch, Althans wird nun als „Gauleiter Bayern“ gehandelt (ein Posten, den er in Wahrheit abgelehnt hat), später, nach dessen Aids-Tod, als Kühnen-Nachfolger – in vermeintlicher Konkurrenz zu Christian Worch etwa oder Arnulf Priem. Dabei entzieht sich Althans dem Machtkampf bereits 1987 und legt alle Ämter nieder.

11. Kapitel: Die braune Internationale

Er schließt sich dem kanadischen Revisionismus-Propagandisten Ernst Zündel an. Zusammen versuchen sie, in Deutschland eine Revisionismus-Debatte anzufeuern. Sie organisieren Auftritte des braunen Historikers David Irving und des US-Gaskammer-Spezialisten Fred Leuchter („Leuchter-Report“). Ein CDU-Bundestagsabgeordneter unterstützt sie. Sie finanzieren die Verteidigung des angeblichen KZ-Mörders Ivan Demjanjuk (Ivan der Schreckliche) in Israel und beschaffen Material, um ihn vor der Hinrichtung zu retten. Althans pflegt Kontakte zu Ex-Obristen in Griechenland und zur „Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen“ (ODESSA). Er besucht Altnazis in Lateinamerika und betrinkt sich in Russland bei der Ostereier-Suche mit dem Extremisten Vladimir Schirinowski – alles im Sinne einer braunen Internationalen. Althans produziert Propaganda-Filme und Hörbücher für den rechten Verleger Frey (DVU) und Material-Vertrieb für den Republikaner Franz Schönhuber – über seine Leute und gegen den Willen von Frey und Schönhuber. Der Fall der Mauer und der damit einhergehende Nationalismus geben Zündel/Althans Rückenwind: „Jetzt geht’s los“, dachten wir. Es folgten Solingen, Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen. Die Gewalt passt Althans überhaupt nicht ins Konzept. Sie würde, glaubt er, nur dem „Establishment“ nützen. Prompt folgten die Parteienverbote, die meisten organisierten Neonazi-Gruppen wurden zerschlagen.

12. Kapitel: Das Coming-Out

Althans Leben wird – ab etwa 1991 – äußerst kompliziert. Zum einen sucht er den Ausstieg, denn er hat entdeckt, dass er bisexuell ist. Er treibt sich in einschlägigen Münchner Clubs herum, was auf Dauer nicht verborgen bleiben kann. Zudem setzt ihm die Justiz immer härter zu, auf insgesamt 68 Hausdurchsuchungen hat er es inzwischen gebracht. Zum anderen entstehen durch seine Medienpräsenz immer neue Kontakte, die er auch nicht sausen lassen will. So erhält er das Angebot eines ehemaligen SS-Mannes, der vor seinem Tod noch dafür sorgen will, dass angeblich von der SS außer Landes gebrachte Gelder den Neonazis zugute kommen.

13. Kapitel: Der Prozess

Weil Althans aussteigen will, lässt er sich vom Filmemacher Winfried Bonengel noch zu einem später heftig umstrittenen Dokumentarstreifen („Beruf: Neonazi“) überreden. Damit aber hat ihn die Justiz, der er bisher so wenig Angriffspunkte wie möglich bot, endlich beim Wickel. Vor allem Szenen in Auschwitz hielten die Richter für strafbar, entlastende Szenen im nicht verwendeten Rohmaterial mochten sie nicht zur Kenntnis nehmen.

14. Kapitel: Lebenslage Ächtung

Mittlerweile liegt das Ende der Geschichte etwa 20 Jahre zurück. Dennoch lässt das Thema weder Althans selbst noch – besonders gestützt durch die moderne Informationsspeicherung etwa durch das Internet – Dritte, denen er begegnet, los. Mit dem Ende der politischen Tätigkeit erweiterte sich das Feld der Gegner lediglich und eine unendliche Geschichte der Ausgrenzung, Diskriminierung und Ächtung begann.

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Book concept
DEUTSCHE VERSION – SIEHE OBEN

Preliminary title: “Ein Kampf – the rise and drop-out of a Neo-Nazi”

Content

The book will be about the story of B. Ewald Althans. He was one of the most dazzling and best-known neo-nazis in Germany and was regarded by the media as the new „Führer” and successor of the late Michael Kuehnen. But he dropped out of the neo-nazi scene which will be made public through this book. The story about a most unusual „career“ within the right wing scene will be told, including stories about his connection to old nazis, about parties and leaders, wire- pullers, financiers and sympathizers. Althans, who had his Coming out in the meantime and is now openly gay, will also tell frankly about the phobias of the neo-nazis, their witch-hunt against hidden homosexuals among their own ranks and the resulting embarrassments.

Althans‘ own story will be the red line through the book, backed on documents and photos from his files which have not been published yet as well as portraits of functionaries and parties. The first chapter will begin with his time in jail, which meant the end of his political career. After that the chronology will start from its very beginning.
The chapters in detail

Foreword

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1st chapter: Detention in Landsberg

28 months Althans spent in jail, during the last months he was detained in the Landsberg prison, where Adolf Hitler wrote „Mein Kampf“. The main reason for that: spreading of the so called „Auschwitz lie“. But the truth is that „Mr Public enemy“ got punished for his whole nazi career, in the beginning under intensive safety measures: solitary confinement, no correspondence in any other language than German etc. He himself has never been violent, but by justice he is regarded as a dangerous instigator, seducer, agitator, orator.
2nd chapter: The Anger

Back to the beginning: There is no hint that Althans would become one of the most prominent neo-nazis- in fact, the opposite seems more likely. His father is a civil servant, his mother is a teacher. Both are liberal and strongly influenced by the “68th spirit”. Despite their civil servant salary they insist on driving their Citroen 2CV, in the evenings house music with Cookies and tea is on the schedule. But then the gap opens, and for the first time a scheme shows up which will later keep on: Althans reacts massively on everything he regards as injustice and unfairness. When he once does not get his remove in school, in his eyes unjustly, he runs away from home for a couple of weeks, strolling around in Copenhagen, where he suffers sexual abuse by a number of men. Later he commits to the „Aktion Suehnezeichen“ or to disaster prevention, but he is always bothered by what he regards as lack of order: pupils get holidays for anti- Pershing rallies and are allowed to call their teachers by their surnames.

3rd chapter: The Neo-Nazis

In 1977 he gets to know a group in which there is order: the so called “Corps Hohenstaufen”. The young right wing extremists drive around in military cars, go into the woods for military sports and are fond of their uniforms. They hang around at veteran’s days of the HIAG, an organization of former members of the SS, where Althans makes the acquaintance of the man who is later to become his patron, Hitler’s General major Otto-Ernst Remer, who just came back from Afghanistan and before that had worked for example with Egypts General Nasser. Remer Starts a „reassembly movement”.

Althans has a fable for history, but when the Third Reich comes on the schedule, he gets expelled from school, because e.g. he insists, backed by talks with old Nazis, that the Katyn massacre was not committed by the Germans but the Red Army of the Soviet Union, which collided with the historic view which was at that time still present in the school books. At the latest from this point on he is regarded as a neo-nazi.

4th chapter: The Rise

In 1981 Althans does a coup in the “Corps Hohenstauffen”, the group splits, and with a friend and a part of the team he founds the „Nationale Jugend Deutschlands” (National Youth of Germany). He wants to establish a right wing intelligential elite- mostly with strong ties to old nazis. He contacts the „Deutsches Kulturwerk“ (German Society of Culture) in Munich, a union of former artists, lawyers, teachers and other intellectuals of the Third Reich. The old ladies and gentlemen are highly delighted about the new breed – and they have money. Willy Kraemer, former Special referee of Joseph Goebbels, becomes specially important for Althans: the former „Reichs“-orator of the NSDAP gives him lessons in rhetoric.

5 chapter: The Boss

Soon the „Aktionsfront Nationaler Sozialisten“ (ANS; Action Group of National Socialists) gets wind of the apparently thriving „National Youth“ and their advantageous contacts. At this time the ANS is the leading neo-nazi group, their leader Michael Kuehnen (mostly just called „the boss“ by his fellow comrades) is the undisputed leader of the German extreme right wingers. When the thrilling orator speaks in front of Althans‘ comrades, Althans is enthusiastic without restraint and places his group under the command of the ANS. This is the beginning of what neo-nazis regard as „good times”: brawls with left wing „autonomous”, even shootings, fights with the police, parades.

6th chapter: The Ban

In 1983 the ANS is forbidden by government, Kuehnen escapes abroad, Althans gets him money and the escape car. This is when he is arrested for the first time. But the ban strengthens the „movement”, the number of the cadres trebles, new parties are founded, Potential successors of Kuehnen are waiting for their turn.

7th chapter: Hitlers Loyals

Now Althans remembers his strong points: ideology, training and his contacts to the old nazis. He builds up a circle of patrons and Sponsors, among them a man who Althans has known for some time: Professor Werner Georg Haverbeck, former intimate friend of anthroposoph Rudolf Steiner, three teaching professors of the Munich University and many others. Althans also meets with members of the so called „Obersalzberg-Clan”: the surviving members of the Families Todt and Himmler, including Hitlers pilot, Baur, and others.

8th chapter: The New Organization

Backed by his patrons Althans founds a new organization giving it the harmless name „Deutsches Jugend-Bildungswerk“ (German Society for Youth Education). The idea behind the new club was born by the former referee of Goebbels, Willy Kraemer, who suggested a „Spiritual coordination” of the „movement”: Althans wants to control a small group of well-trained agitators, which at the same time shall be members of other parties. These show a blatant lack of right wingers who are able to think straight ahead. This way Althans hopes to gain more influence than by founding just another party within the right wing scene, which is more and more split up anyway. His men can fully commit themselves without financial worries, for Althans organizes patronages: right wing sympathizers support some of Althans‘ disciples financially. Among these right wing patrons are an insurance manager and some doctors.

9th chapter: The Gay Leaders

In 1986 the parties have to take several heavy blows. First the German Office for the Protection of the Constitution manages to infiltrate the scene and instigates some acts of violence. But the main disaster begins at the so called „Europäischer Führer-Thing“ (European Meeting of Leaders): the nazi functionary Thomas Brehl gets caught while having oral sex with a comrade. This is the Start of the so called „queer debate“, which is much more a witch-hunt. Many European leaders fall victim of this chase on gays, e.g. in France, the Netherlands or England. „They were found everywhere”, says Althans, who himself considered all gay men as „perverts“ at this time.

10th chapter: The Split

Then a book is published by Michael Kuehnen, who defends homosexuality referring e.g. to ancient Sparta. The „movement” completely falls apart, the central newspaper „Neue Front” (New Front) is suddenly published in two versions. Media get confused by that chaos. They declare Althans „Gauleiter” (district leader) of Bavaria, a job he refused in reality, later, after Kuehnen died of AIDS, they declare him his successor in alleged competition with Christian Worch or Arnulf Priem. But in 1987 Althans evades that internal struggle for power and resigns.

11th chapter: The brown International Front

Althans joins the Canadian revisionist propagandist Ernst Zuendel. Together they try to ignite a revisionism debate in Germany. They organize appearances of right wing historian David Irving and the US specialist for gas chambers, Fred Leuchter („Leuchter Report“) and are supported by a Christian Democrat MP. They organize the defense of the alleged concentration camp killer Ivan Demjanjuk („Ivan the Terrible”) in Israel and and procure documents to save him from execution. Althans has contacts to members of the former Greek military regime and the „Organisation der ehemaligen SS- Angehörigen” (ODESSA, Organization of former members of the SS). He visits veteran nazis in Latin America and gets into heavy drinking with Russian Extremist Vladimir Zhirinovskij while searching for Easter eggs- all for the sake of a brown International Front. Althans provides Propaganda films for right wing publisher Gerhard Frey, leader of „Deutsche Volksunion” (German People’s Union), an extreme right wing party, and organizes material distribution for Franz Schoenhuber, the leader of the right wing Republican Party- via his people and against the will of Frey and Schoenhuber. The fall of the berlin wall and the following national frenzy seem to boost Zuendel / Althans: „Now it would begin”, so we thought. But what follows are the attacks of Hoyerswerda and Rostock- Lichtenhagen and the arsonings of Mölln and Solingen. Althans strictly opposes violence for it would only be of use for the „establishment”. Quick follow several bans on parties, most of the organized neo-nazi groups are smashed.

12th chapter: The Coming Out

From around 1991 on his life gets more and more complicated. On one hand he wants to drop out after he discovered that he is gay. He frequents pertinent clubs in Munich, a fact impossible to hide for long. At the same time justice seeks to get a harder grip on him, resulting in 68 raids. On the other hand more and more contacts develop through his media presence, which he doesn’t want to let go either. For example, he gets an offer of a former member of the SS, who wants before his death to provide money allegedly brought abroad by the SS to the neo- nazis.

13th chapter: The Trial

Because Althans wants to drop out, film maker Winfried Bonengel can persuade him to do a documentary, the later highly controversial film „Beruf: Neonazi” (Profession: Neonazi). But with that film justice, which has failed to get a hold on him so far, has finally got him where it wants him. Especially scenes in Auschwitz are regarded as punishable, exonerating scenes from the material not used for the film are deliberately left out.

14th chapter: Persona Non Grata

Almost 20 years have passed by since Althans has decided to leave politics behind. Modern communication and information technology – particularly the internet – has kept the past alive. For almost two decades Althans still suffers under exclusion, discrimination and suspicion by people he meets. The sad story of the impossible escape from the past.

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